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Eingezogen

Schon ist ein Monat seit meinem letzten Beitrag rum. Zum Finale war es noch einmal ganz besonders hektisch und ich habe einfach keine Zeit gefunden, hier für neue Beiträge zu sorgen.

Mittlerweile sind wie aber eingezogen und genießen unser neues Heim. Die Gewerke hatten auch die letzten Tage alle Hände voll zu tun, aber im Großen und Ganzen hat doch alles gut geklappt. Die Küche und das neue Schlafzimmer wurde termingerecht geliefert und montiert. Wir haben auch in den letzten Tagen vor dem Einzug die Teppiche verlegt, die letzten Wände im HWR gestrichen, noch ein paar Fugen mit Acryl gefüllt u.s.w.

Ein paar Restarbeiten wurden aber trotzdem erst in der Woche nach dem Einzug fertig gestellt. So wurde der Flur, um Schäden durch das Möbel-Tragen zu vermeiden, erst nachträglich gestrichen. Der Fliesenleger hatte noch ein paar Sockelfliesen anzubringen und ein paar Silikonfugen zu schließen. Die Platten für die WC-Betätigung wurden nachträglich montiert und Duschabtrennungen sowie die Handtuchheizkörper fehlen auch noch. Der Elektriker hat die letzten Steckdosenaufsätze montiert und auch im Dachboden für Licht gesorgt.

Ein Highlight war in der vergangenen Woche die Inbetriebnahme der Lüftungsanlage (Paul Novus 300).  Seitdem ist zum Lüften kein Fenster mehr aufgegangen. Und es ist toll! Jederzeit gute Luft: Abends beim Schlafengehen, Morgens beim Aufstehen, Mittags nach dem Mittagessen und bei jedem neuerlichen Betreten des Hauses. Und das Ganze funktioniert vollkommen unbemerkt. Wenn ich nicht noch ab und zu die Hand direkt vor den Luftauslass halten würde, wüsste ich nicht, ob die Anlage überhaupt läuft. Sie arbeitet absolut geräuschlos und frei von Zugluft. Eigentlich so wie erwartet. 😉

Am letzten Samstag haben wir dann auch endlich die Satelliten-Anlage montiert und können nun auch endlich wieder Fernsehen. Nachdem wir endlich den richtige Satelliten (Astra und nicht Hotbird) gefunden hatten, funktionierte auch alles einwandfrei.

Unten noch ein paar Eindrücke von den Tagen vor dem Einzug: die fertig geflieste Treppe mit Edelstahl-Geländer, die Küche kurz nach der Montage und die Lüftungsanlage noch vor der Inbetriebnahme (wie man sieht).

 

Wäscherutsche

Ich weiß gar nicht mehr genau, wie wir darauf gekommen sind. Aber irgendwann in unser Hausbauplanung kam die Idee auf, eine Wäscherutsche einzubauen. Dass heißt abends kann die schmutzige Wäsche im Badezimmer in den Wäscheabwurf geworfen werden und landet im HWR vor der Waschmaschine. Das sorgt für Ordnung im Bad und macht hoffentlich auch den Kindern so viel Spaß, dass sie ihre eigene Wäsche nicht einfach in die Ecke werfen, sondern lieber in die Wäscherutsche geben. Mal sehen, was da noch so alles herunterrutschen darf. 😉

Jedenfalls haben wir am letzten Montag in einer Mitternachts-Session den Wäscheabwurf eingebaut. Dafür wurden die Rohre zunächst ausgerichtet und befestigt. Dann haben wir die Trockenbaukonstruktion herum gebaut mit Gipskarton doppellagig bestückt. Dann noch einmal spachteln und schon kann der Fliesenleger am nächsten Morgen damit beginnen, die Fliesen anzubringen.


Endspurt

Schon lange kein neuer Beitrag mehr. Das liegt aber nicht daran, dass es nicht vorwärts geht, sondern ist einfach der mangelnden Zeit geschuldet. Dafür gibt es heute aber 2 Artikel.

Zunächst einmal haben wir die Deckenunterkonstruktion fertig gestellt und die Decke mit Gipskartonplatten beplanken lassen. Einmal wurde gespachtelt, den Rest übernimmt der Maler. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, hat der Elektriker mittlerweile auch dafür gesorgt, dass es in allen Räumen Licht und Strom aus der Steckdose gibt. Jetzt machen auch die Eigenleistungen richtig Spaß: Heizung, Licht und Strom – was wünscht man sich mehr? 😉

Auch die Fliesenleger sind schon fleißig. Neben den Wänden der Bädern ist auch schon der HWR gefliest. Die restlichen Böden sollen so spät wie möglich belegt werden. Die erste Messung der Restfeuchtigkeit im Estrich vor nun fast 2 Wochen hat einen Messwert von 2,5 Masseprozent ergeben. Der Boden sollte aber erst bei weniger als 2 Masseprozent belegt werden. Somit heißt es nun weiter: fleißig Heizen und Lüften! Für das Lüften bekommen wir aber in der kommenden Woche tatkräftige Unterstützung. Dann soll nämlich die Lüftungsanlage endmontiert und in Betrieb genommen werden.


Heizung und Blower-Door

 

Endlich, die Heizung läuft. Kein Frieren mehr auf der Baustelle. Das kam wirklich passend zum Zeitpunkt des heftigen Wintereinbruchs. Am Sonntag haben wir hier -18°C gemessen! Zum Trocknen ist das natürlich ideal. Die schön trockene Winterluft kann jede Menge Wasser aus dem Haus beim Erwärmen aufnehmen, das durch häufiges Stoßlüften nach Außen abtransportiert wird. Ich stelle die Vorlauftemperatur nun jeden Tag um 5° höher, damit der Estrich sich langsam aber sicher ausdehnen kann. Bei 45°C lassen wir ihn dann ein paar Tage, ehe die Temperaturen wieder auf ein normales Maß heruntergefahren werden. Dann sind auch alle anderen Bauteile auf Temperatur.

Heute stand auch noch der Blower Door Test an. Wir haben ihn mit Bravour bestanden. Laut EnEV ist ein n50-Wert (Luftwechselrate bei 50Pa Differenzdruck) von 3,0 1/h vorgeschrieben. Bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen wie bei uns darf dieser Wert max. 1,5 1/h betragen. Das Passivhaus-Institut schreibt einen Grenzwert von 0,6 1/h vor.  Wir haben einen n50-Wert von 0,44 1/h erreicht, wobei dieser Wert am Ende sogar noch niedriger liegen wird, da einige kleine Leckagen später durch das Mörtelbett des Fliesenlegers abgedichtet werden. Die in Eigenleistung angebrachte Dampfsperre trägt mit Sicherheit einen großen Anteil an diesem sehr guten Ergebnis. Ein bisschen Stolz darf an dieser Stelle wohl erlaubt sein. 😉

Fortschritt trotz Winter

Nach dem bisher sehr milden Winter waren wir doch schon irgendwie auf Fühling eingestellt. Aber Ende Januar braucht man sich über frostige Temperaturen und ein wenig Schnee auch nicht beschweren. Auf dem Foto kann man auch ganz gut den Farb- oder besser den Helligkeitsunterschied zwischen der “nur” geputzten und der zusätzlich gestrichenen Wand erkennen. Es scheint aber nun eine Lösung gefunden und die zwei verbleibenden Fassadenseiten werden im Frühjahr für uns kostenneutral gestrichen.

Bei den Hausanschlüssen sind wir nun auch schon mit durch. In der vergangen Woche wurde im Auftrag der Stadtwerke Rostock  die Gasleitung ins Haus gelegt. Und gestern sollte durch ein von Eon Edis beauftragtes Unternehmen der Strom und Telefonanschluß durchgeführt worden sein.

Wir waren am Wochenende wieder fleißig und haben mit den Trockenbauarbeiten weiter gemacht. Bis auf das Bad sind nun alle Räume mit einer Dampfsperre versehen. Wenn das auch noch geschafft ist, können wir den Blower Door Test durchführen und das Ergebnis unserer Arbeit beurteilen lassen. Wir sind schon sehr gespannt.

Am weitesten fortgeschritten ist der Heizungsraum unter dem Dach. Dort ist schon der Fußboden mit Fliesen belegt, da wir hier bereits trockene Fermacell Estrich Elemente verbaut haben. Für den hoffentlich nie auftretenden Havariefall haben wir einen Bodenablauf installiert, der im Fall der Fälle das Wasser kontrolliert ablaufen lässt und die darunter liegende Mineralwolle vor Durchfeuchtung schützt. In dieser Woche soll an den gestrichenen Wänden die Gastherme und der Warmwasserspeicher installiert werden. Wenn dann auch die Elektroinstallation so weit ist, können wir in der kommenden Woche damit beginnen, den Estrich hoch zu heizen. Dann wird es endlich warm in der Bude. 😉

Estrich verlegt…

und das Gerüst ist abgebaut.

Leider gab es beim Verputzen der Außenwände leichte Probleme mit der Farbe. Am Tag der Umsetzung hat es leider in den Abendstunden geregnet, so dass es an kleineren Stellen zum Auswaschen der Farbe im Oberputz gekommen ist. Das beauftragte Unternehmen hat das Problem mit einem Egalisierungsanstrich an den beiden betroffenen Fassadenseiten behoben. So weit – so gut.

Nur leider unterscheiden sich jetzt die beiden gestrichenen Hausseiten von den “nur” verputzten Seiten farblich. Die Lösung dieses neuerlichen Problems ist ganz einfach: die anderen beiden Seiten müssen auch noch einmal gestrichen werden. Die Frage ist nur: Wer soll´s bezahlen? Nach Aussagen unseres Bauleiters ist das rechtlich nicht ganz einfach. Deshalb haben wir jetzt auch den Hersteller des Putz- bzw. Farbsystems STO mit ins Boot geholt und versuchen nun, gemeinsam mit dem ausführenden Unternehmen eine vertretbare Lösung zu finden.

Nun zum Estrich: Es wurden wie vereinbart am vorletzten Montag die restlichen Flächen verlegt:

 Die Qualität ist  nach Prüfung unseres Bauleiters Ulf Leplow als sehr gut zu bewerten. Jetzt hat er einige Wochen Zeit durchzutrocknen, bevor er mit Bodenmaterial jeglicher Art belegt werden darf. Den Zustand des eingebauten Estrichs hat unser Küchenbauer auch gleich dazu genutzt, um das Aufmaß für die von uns geplante Küche zu nehmen. Da haben wir alles ordentlich gebaut, so wie es die Pläne vorgesehen haben, so dass die Produktion der Küche nun in Auftrag gegeben werden kann.

Fußbodenheizung verlegt

 

An den letzten beiden Tagen wurde die Fußbodenheizung von unserem Heizungsbauer verlegt. Insgesamt sind etwa 1500m Rohr verbaut worden, was einen geringen Verlegeabstand ergibt. Das sorgt dafür, dass die Heizung mit sehr niedrigen Vorlauftemperaturen (ca. 25-30°C) betrieben werden kann. Ist der Vorlauf schon niedrig wird die Rücklauftemperatur noch niedriger sein, was wiederum dazu führt, dass der Brennwerteffekt der Gastherme sehr gut ausgenutzt werden kann. Somit kommt man dann auch auf die ominösen 100+x% Norm-Nutzungsgrad. Dieser Wert bezieht sich nämlich auf den Heizwert des Erdgases und nicht auf den Brennwert (incl. der Wärme, die im Wasserdampfanteil gebunden ist). Bezieht man sich auf den Brennwert ist man dann wieder bei realistischen knapp unter 100% Wirkungsgrad. Aber in der Werbung klingen 109% Wirkungsgrad doch so toll. 😉

Nun sind die Estrichbauer dran und sollen uns einen schönen Fußboden herstellen. Dann ist von der Fußbodenheizung außer den Heizkreisverteilern nichts mehr zu sehen.

 

Fußbodenarbeiten

So, nun zu dem versprochenen 2. Artikel:

In den letzten beiden Wochen haben wir in Eigenleistung die Fußbodendämmung (fast) fertig gestellt.

Im Erdgeschoss wurden zwei Schichten aus XPS (8+5cm) verlegt und darauf die 3cm starke Rollbahn, die als Grundlage für das Verlegen der Fußbodenheizung und als Schutz vor Trittschall dient. Im Obergeschoss dienen 6cm EPS zum Ausgleich von Elektro-, Wasser- , Heizungs- und Lüftungsleitungen unter der Rollbahn.

In der ersten Woche im neuen Jahr werden dann die Fußbodenheizung verlegt und direkt im Anschluss der Estrich eingebracht. Dann ist auch der Fußboden soweit fertig. Der Estrich muss dann mehrere Wochen trocknen, bevor er belegt werden kann. Vorher wird er mit einem speziellen Heizprogramm  hoch geheizt, damit er sich einmal voll ausdehnen kann und eventuelle Spannungsrisse gleich entstehen und später keine Weiteren.